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	<title>Einsichten und Aussichten aus der Psychiatrie &#187; Arp</title>
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	<description>Arp und wie er die Welt sah</description>
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		<title>Heilung fuer die Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 13:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fuer die ganz Blöden sieht es ja aus als wuerde eine Firma von Profit-Arschlöchern gerade mal die Weltmeere verpesten. Nur mir und einer kleinen Gruppe geistig Gesundgebliebener ist durch härtesten investigativen Journalismus gelungen, den Masterplan hinter den Kulissen zu entschleiern. In Deutschland diskutiert noch alle Welt ueber Sinn und Unsinn der Homöopathie, dabei ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fuer die ganz Blöden sieht es ja aus als wuerde eine Firma von Profit-Arschlöchern gerade mal die Weltmeere verpesten.<span id="more-537"></span> Nur mir und einer kleinen Gruppe geistig Gesundgebliebener ist durch härtesten investigativen Journalismus gelungen, den Masterplan hinter den Kulissen zu entschleiern. In Deutschland diskutiert noch alle Welt ueber Sinn und Unsinn der Homöopathie, dabei ist es der Firma BP gelungen, den Wirkstoff &#8220;Oleum Petrae&#8221; in der Verduennung D12 in die Weltmeere zu entlassen. Ziel ist gewisslich die Herstellung einer heilenden Wirkung durch diese Massnahme. Einsatzgebiet der homöopathischen Substanz ist laut meinem kleinen Handbuch hier &#8220;Vermeidung von Aktionärsarmut, Verringerung unnuetzer Wasserlebewesen und Schutz vor Ölkrisen&#8221;. Geruechten zufolge will BP in den nächsten Tagen fuer diese umfassende Heil- und Hilfsmassnahme der Welt allgemein so etwa 100000 MilliardenBilliarden Fantstilliarden Dollar in Rechnung stellen, eine Summe, die uns das Wohlergehen unserer Erde doch wohl Wert sein sollte.</p>
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		<title>Welche Ueberraschung</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie er die Welt sah...]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie alle grossen Print- und Onlinemedien berichten (z.B die Welt Online) ist es vielleicht doch nicht so mit Toyota.
Sie wissen schon, diese schlimmen Unfälle, die durch &#8220;ungewolltes Beschleunigen&#8221; von Autos der Marke Toyota (fast ausschliesslich) in den USA geschahen. Mittlerweile gibt es gewisse Hinweise, dass da gar nicht Toyota daran schuld ist.
Sondern (zumindest teilweise) die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie alle grossen Print- und Onlinemedien berichten (<a href="http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article8472718/Das-Gas-ist-rechts-die-Bremse-links-daneben.html">z.B die Welt Online</a>) ist es vielleicht doch nicht so mit Toyota.<span id="more-533"></span><br />
Sie wissen schon, diese schlimmen Unfälle, die durch &#8220;ungewolltes Beschleunigen&#8221; von Autos der Marke Toyota (fast ausschliesslich) in den USA geschahen. Mittlerweile gibt es gewisse Hinweise, dass da gar nicht Toyota daran schuld ist.<br />
Sondern (zumindest teilweise) die Nutzer. Wenigstens in einem Fall konnte man eine Dame zweifelsfall ueberfuehren, die aufs Gas statt auf die Bremse gestiegen ist, woraufhin sich ihr Wagen natuerlich sofort &#8220;unerwuenscht beschleunigte&#8221;.<br />
Ich wuerde ja jetzt sagen, sowas haben wir ja alle geahnt. Ist aber etwas primitiv, so nachhinein, also will ich hier nur meine grundsätzlich unmassgeblichen Gedanken loswerden:</p>
<p>1. In einem Land, welches in der Lage war einen Präsidenten wie Herrn Busch Junior (von seinem Vizepräsidenten will ich gar nicht schreiben denn sonst kotze ich ueber die Tastatur) zweimal ins Amt zu wählen, kann man mit Fug und Recht erwarten, dass eine Mehrheit der Bevölkerung in der Lage ist, Gaspedal mit Bremse zu verwechseln.</p>
<p>2. In einem Land, in dem man rein vom Rechtssystem her viele Milliarden Schadenersatz erwarten darf, wenn man irgendwie geschädigt wird, muss man sich nicht wundern, dass es massenhaft Leute gibt, die geschädigt werden. Weil sie es sich wert sind.</p>
<p>3. Komisch dass diese schlimmen Unfälle fast nur in den USA auftraten. Muss wohl irgendeine gezielte Kampagne der Japaner sein, um das Volk der USA zu terrorisieren. </p>
<p>4. Wenn es aber keine Terrorkampagne ist sondern was mit dem durchschnittlichen IQ (siehe Punkt1) zu tun hat, lässt das ja fuer den Rest der Welt hoffen. IQ-mässig, meine ich.</p>
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		<title>Volksmusik im Urlaub</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 18:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Falls mich mal jemand fragt, was ich an Deutschland uneingeschränkt gut finde, was natuerlich keiner tut, fragen, meine ich, aber nur mal so hypothetisch, also, falls mich also einer so im Voruebergehen fragen sollte, &#8220;hey, du, was findest du in Deutschland uneingeschränkt gut?&#8221;, dann wuerde ich erst mal ein ernstes Gesicht machen, so als wuerde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Falls mich mal jemand fragt, was ich an Deutschland uneingeschränkt gut finde, was natuerlich keiner tut, fragen, meine ich, aber nur mal so hypothetisch, also, falls mich also einer so im Voruebergehen fragen sollte, &#8220;hey, du, was findest du in Deutschland uneingeschränkt gut?&#8221;, dann wuerde ich erst mal ein ernstes Gesicht machen, so als wuerde ich nachdenken, weil, so einfach ist es ja nicht, an unserem Land was wirklich ohne jede Einschränkung gut zu finden, also ich wuerde erst mal vor mich hin sinnieren und etwas die Stirn runzeln, nur des Effektes wegen, und dann schliesslich mit strahlender Miene sagen: &#8220;Den ADAC.&#8221;<span id="more-525"></span><br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/b7dbe8f14fbb404aaaf68ebd40f396ab" width="1" height="1" alt=""/><br />
&#8220;Verräterisches Lobbyschwein !&#8221;  höre ich mich selbst aus der Vergangenheit rufen, so 20 Jahre zurueck, aber heute gehe ich ueber solche Bemerkungen hinweg, wie frueher die ältere Generation ueber diese Bemerkung hinwegzugehen pflegte, was mich damals immer ärgerte, heute jedenfalls, mit Familie und Auto und so, finde ich den ADAC Klasse.<br />
&#8220;Wieso, &#8221; fragt prompt ein anderer, &#8221; du wohnst doch jetzt in Schweden ?&#8221;.<br />
&#8221; Eben weil ich in Schweden wohne &#8221; ist meine Antwort.<br />
Wir sind nämlich immer noch beim ADAC, typisch deutsch, nehme ich an, was man hat, das hat man, auch im Ausland, und wir habens schriftlich vom ADAC, das wir Mitglieder bleiben duerfen, auch wenn wir in Schweden wohnen. Weil hier weiss man ja nicht, wohin sich wenden, wenn man mal ne Panne hat. So lokale Anbieter gibts hier bei uns ja schon, aber was, hypothetisch, wenn wir einen Ausflug nach Stockholm machen und dort, hypothetisch, eine Panne haben ? Was steht dann im Kleingedruckten, das wir nicht nur nicht lesen sondern möglicherweise sogar nicht verstehen können ? Also ADAC, der hilft immer und ueberall.<br />
Neulich hatten wir eine Panne, das Auto sprang nicht an. Hier in Schweden bei Besuch bei Freunden. Batterie, vermutete ich und ueberbrueckte, aber weiterhin nichts. Also kam meine Frau auf die glorreiche Idee, beim ADAC anzurufen. Aus Schweden. Panne halt. Die checkten tatsächlich auf ihrem Computer genau wo wir standen. In Schweden. Und etwa 30 Minuten später war ein Pannenhelfer mit Abschleppwagen und Werkzeugkoffer bei uns. Schwedische Tuechtigkeit gepaart mit deutscher Effizienz. Etwa 3 Minuten später war das Problem behoben. Bezahlen musste ich dafuer vor Ort nicht, geht alles ueber den ADAC, sagte der nette Mechaniker. Und ob ich zufrieden wäre. Jawoll. Und ob wir lange warten mussten. Nääää. Nicht schlecht, der ADAC in Schweden.<br />
Was mich aber eigentlich auf das Thema bringt, ADAC also, ist die Lektuere des Juniheftes der ADACmotorwelt, sie wissen schon, die Clubzeitschrift, die wir alle zugeschickt bekommen. Wir alle sage ich, weil nach eigenen Recherchen etwa mindestens 132 Prozent der Bundesbuerger beim ADAC sind. In diesem Heft jedenfalls, können sie uebrigens selber lesen, wenn sie es nicht bereits zum Altpapier gebracht haben, in diesem Fall aber selber schuld, steht eine kurze Meldung ueber Urlaub und Geld zurueck. Da hat nämlich ein Mensch in einem Hotel Urlaub gemacht, wo gleichzeitig Dreharbeiten fuer eine Volksmusiksendung stattfanden. Der Urlauber fuehlte sich dadurch gestört, monierte dies beim Reiseveranstalter und bekam etwa die Hälfte des Urlaubspreises zurueck.<br />
<strong>Wie geil ist das denn !</strong><br />
Damit ist erstmals offiziell anerkannt, dass Volksmusik den selben Stellenwert bei Urlaubsreisen einnimmt wie beispielsweise Kakerlaken in der Badewanne. Das ich das nochmal erleben darf. Noch etwas, das ich uneingeschränkt gut finde in Deutschland.</p>
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		<title>Blutsbrueder</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 16:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dieser Website entdeckte ich die kurze aber feine Filmserie ”Blutsbrueder”. In bisher 12 sehr unterhaltsamen Folgen wird eine Geschichte aus dem Drogen- und Dealermillieu erzählt.
Die einzelnen Folgen sind etwa 5 Minuten lang, die 12. und vorerst letzte Folge 7 Minuten, die ganze Serie kann also in einer gemuetlichen Mittagspause gesehen werden.
Dargestellt wird die Geschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3min.de/Video/Serien/Blutsbr%C3%BCder/4/128?r=4.1.1.bb">Auf dieser Website</a> entdeckte ich die kurze aber feine Filmserie ”Blutsbrueder”. In bisher 12 sehr unterhaltsamen Folgen wird eine Geschichte aus dem Drogen- und Dealermillieu erzählt.<span id="more-523"></span><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/4f50a74ab802449c8f5dd1b62f37bf4e" width="1" height="1" alt=""/><br />
Die einzelnen Folgen sind etwa 5 Minuten lang, die 12. und vorerst letzte Folge 7 Minuten, die ganze Serie kann also in einer gemuetlichen Mittagspause gesehen werden.<br />
Dargestellt wird die Geschichte der beiden Kleindealer Turbo und Schlumpf, welche in eher muehseliger Kleinarbeit an der vordersten und schmutzigsten Front des Drogenhandels die Kunden beliefern. Dazu fahren sie in einem alten Volvo die Strassen der Grosstadt ab und warten auf Anrufe, sprich Bestellungen. Geschäfte werden im Wagen abgewickelt und weiter geht die Fahrt. Turbo, der erfahrene ältere Frontdealer will endlich eine Stufe aufsteigen und hat Schlumpf ausgewählt, die Lieferungen an Mann und Frau zu bringen. Schlumpf ist jung, naiv, durchaus feige und hat eine grosse Klappe. Sein Traum ist das grosse Geld ohne viel Muehe, aber dieser Zahn wird schon frueh von Turbo gezogen: Drogenhandel ist harte Arbeit, gefährlich und dreckig.<br />
Auf ihren Fahrten lernen sie den ganz normalen Wahnsinn kennen: Gutsituierte junge Eltern, die ihr Baby allein lassen um sich das Koks zu besorgen, ein reiches Arschloch, der als drogenmissbrauchender Sohn des Oberstaatsanwaltes keinerlei polizeiliche Ueberpruefung zu fuerchten hat, die Zwischenhändlerin namens Oma, welche die beiden mit Stoff versorgt und ein sympatisch-neurotisches New-Age-Mädel ist statt wie erwartet ein finsterer Mafioso mit schlechten Manieren.<br />
Faszinierend ist die subtile Umkehr buergerlicher Werte in dieser Serie. Die beiden Drogendealer sind sympatisch, haben moralische Vorstellungen und arbeiten fleissig und hart, um aufzusteigen. Die Kunden, zumeist „normale Buerger“ sind eigensuechtige Ekelpakete, nur sich selbst am nächsten, nur auf der Suche nach dem nächsten Kick. Die Drogenlady ist kein baseballschläger-schwingender cholerischer Psychopath sondern trinkt Chai-Tee und verbindet Turbo die Augen, bevor sie die Drogen aus ihrer Schublade (!) holt, dass dieser auch ja nicht sieht, wo sie den Stoff aufbewahrt (!). Das ist lustig ohne der Brueller zu sein. Einfach gut also.<br />
Die Polizei, verkörpert von der Kommissarin Charlotte, ist wie erwartet nicht die Elite des Guten. Charlotte will Karriere machen, liebt ihre Waffe und Handschellen und wuenscht sich nichts sehnlicher als eine „ schöne Verhaftung, wie frueher.“<br />
„Blutsbrueder“ ist echt, authentisch, lustig, gewalttätig. Eine Darstellung der Drogenszene wie sie in Deutschland kaum vorkommt, ist unser Bild doch eher amerikanisch hollywood-dominiert, wo die Dealer halt alle spanischen Akzent haben und ständig Freund und Feind umbringen, um Exempel zu statuieren oder Spass zu haben. Die plötzliche und exzessive Eruption von Gewalt sehen wir hier in der Serie, als ein kleiner Junkie kein Geld hat, um Turbo zu bezahlen und diesem statt dessen ein iPhone anbietet. Der sonst so sympathische Turbo schlägt ohne Vorwarnung zu und lässt erst von seinem Opfer ab, als ein Polizeiwagen vorbeifährt. Unschön und schockierend. Wie das wahre Leben auf der Strasse halt.<br />
Ich jedenfalls freue mich auf die angekuendigte zweite Staffel.</p>
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		<title>Wie ungerecht die Welt doch ist</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 14:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie er die Welt sah...]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer meinen Artikel ueber Martin Sonneborn gelesen hat, ist bereits ueber Peter Schmidt gestolpert. So heisst nämlich der im Artikel unbenannte Lobbyist. 
Seit neuestem ist Herr Schmidt arbeitslos. Siehe hier. War ja auch nur eine Frage der Zeit, dass man als Lobbyist seinen Abschied entgegennehmen darf, wenn man so kompromisslos ehrlich ist, wie Herr Schmidt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer meinen Artikel ueber Martin Sonneborn gelesen hat, ist bereits ueber Peter Schmidt gestolpert. So heisst nämlich der im Artikel unbenannte Lobbyist. <span id="more-520"></span><br />
Seit neuestem ist Herr Schmidt arbeitslos. <a href="http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/unternehmen/article/607041/pro-generika-chef-schmidt-stuerzt-zitate-handelsblatt.html">Siehe hier.</a> War ja auch nur eine Frage der Zeit, dass man als Lobbyist seinen Abschied entgegennehmen darf, wenn man so kompromisslos ehrlich ist, wie Herr Schmidt. Weil Ehrlichkeit ist ja nicht immer Zweck der Lobbyarbeit.<br />
Mein Mitgefuehl mit der Kuendigung hält sich in sehr engen und arg ueberschaubaren Grenzen. Sollte es allerdings Herrn Sonneborn und anderen Aufrechten gelingen, sämtliche Lobbyisten in Deutschland in einen anderen, wohlmöglich sogar produktiven Beruf ueberzufuehren, ja das wäre&#8230;wohl der erste Schritt ins Paradies. </p>
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		<title>Wer ist das eigentlich ?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 06:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich beschäftige mich ja immer noch mit Facebook. Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass eine Frau Aigner durch die Presse geht, weil sie ihren Facebook-Account gekuendigt hat. Wegen Datenschutz und so. Ich frage mich in diesem Zusammenhang: Wer ist eigentlich diese Frau Aigner ?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich beschäftige mich ja immer noch mit Facebook. Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass eine Frau Aigner durch die Presse geht, weil sie ihren Facebook-Account gekuendigt hat. Wegen Datenschutz und so. Ich frage mich in diesem Zusammenhang: Wer ist eigentlich diese Frau Aigner ?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Meine kleine Presseschau</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 15:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier eine kleine Auswahl von aktuellen Online-Artikeln, die nicht immer lesenswert sind. Dafuer aber mit gewissen eigenen Kommentaren versehen, die meines Erachtens total lustig sind.
 
Die schönsten alten Tankstellen bei autobild.de: Hoffentlich sind ein paar von BP dabei. Ich warte auf den Artikel &#8220;Die schoensten Oelteppiche der letzten 50 Jahre&#8221;
Kandidatin für Köhler-Nachfolge: Nicht alle lieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine kleine Auswahl von aktuellen Online-Artikeln, die nicht immer lesenswert sind. Dafuer aber mit gewissen eigenen Kommentaren versehen, die meines Erachtens total lustig sind.<br />
 <span id="more-516"></span><br />
<a href="http://www.autobild.de/artikel/die-schoensten-alten-tankstellen_1185927.html">Die schönsten alten Tankstellen</a> bei autobild.de: Hoffentlich sind ein paar von BP dabei. Ich warte auf den Artikel &#8220;Die schoensten Oelteppiche der letzten 50 Jahre&#8221;<br />
<a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:kandidatin-fuer-koehler-nachfolge-nicht-alle-lieben-von-der-leyen/50122020.html">Kandidatin für Köhler-Nachfolge: Nicht alle lieben von der Leyen</a> bei Financial Times Deutschland: Nein, wirklich ? Danke fuer die Ueberschrift. Ich dachte bis jetzt alle, wirklich alle lieben die Ministerin.<br />
<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article7890519/FDP-befuerwortet-Sparplaene-fuer-die-Bundeswehr.html">Verteidigungspolitik: FDP befürwortet Sparpläne für die Bundeswehr</a> bei Welt Online: Da hätt ich ja fast drauf wetten mögen. Man könnte doch statt Wehrpflicht einjährigen Zwangdsienst im Hotelgewerbe gesetzlich verankern.<br />
<a href="http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article7879429/Roesler-will-30-Euro-Gesundheitspraemie.html">Rösler will 30 Euro Gesundheitsprämie</a> bei Welt Online: Ich denke nicht, dass er damit viel gesuender wird.<br />
<a href="http://sportbild.bild.de/SPORT/fussball-wm-2010/2010/05/30/torsten-frings/wir-erfahrenen-spieler-wurden-nach-und-nach-schoen-entsorgt.html">Frings: Wir erfahrenen Spieler wurden schön entsorgt</a> bei Sport Bild: Ohne Kommentar meinerseits, ich fine den Satz nur sehr schön.<br />
<a href="http://www.faz.net/s/Rub8E1390D3396F422B869A49268EE3F15C/Doc~E48ACDC4AF8CA4192AFA0A772A4C152F9~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Statistisches Bundesamt: Ledige Frauen bleiben dünner</a> bei FAZ: Was ja wohl beweist, dass Männer die besseren Köche sind.<br />
<a href="http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article7892359.html">&#8220;Titanic&#8221;-Regisseur: James Cameron soll im Kampf gegen die Ölpest helfen</a> bei Welt Online: Nicht dass der da was gegen machen kann. Aber die Story! Wenn der die verfilmt, mit Bruce Willis in der Hauptrolle, da ist die kleine Ölpest ganz schnell wieder finanziell eingespielt.<br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/c34aab291d2a45ab8cfcc95dfef9ece8" width="1" height="1" alt=""/></p>
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		<title>Vergebung</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 15:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Tage erscheint der dritte Teil der Millennium-Trilogie von Stig Larsson in den deutschen Kinos. Unter dem deutschen Titel &#8220;Vergebung&#8221; erleben wir endlich die Auflösung und Abrechnung einer Geschichte, die, ohne das wir es ahnten, bereits im ersten Teil ihren Anfang nahm. Beziehungsweise zeitlich lange vor den Geschehnissen im ersten Teil (&#8221;Verblendung&#8221;).
Apropos, kleiner Gedankeneinschub: Warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tage erscheint der dritte Teil der Millennium-Trilogie von Stig Larsson in den deutschen Kinos. Unter dem deutschen Titel &#8220;Vergebung&#8221; erleben wir endlich die Auflösung und Abrechnung einer Geschichte, die, ohne das wir es ahnten, bereits im ersten Teil ihren Anfang nahm. Beziehungsweise zeitlich lange vor den Geschehnissen im ersten Teil (&#8221;Verblendung&#8221;).<span id="more-514"></span><br />
Apropos, kleiner Gedankeneinschub: Warum das Ding sowohl als Buch als auch als Film &#8220;Vergebung&#8221; heiss, ist mir trotz längerem Sinnieren schleierhaft geblieben. Das Original heisst &#8220;Luftslottet som sprängdes&#8221; was uebersetzt ungefähr &#8220;Das Luftschloss, das gesprengt wurde&#8221; heisst. Und sich genau auf den Inhalt der geschichte bezieht, geht es doch um einen aufgeblasenen Machtapparat, von einigen wenigen erschaffen, der schliesslich von den Hauptpersonen enthuellt und damit zerstört wird. Was das mit &#8220;Vergebung&#8221; zu tun haben soll wissen nur Leute, die viel schlauer sind als ich&#8230;<br />
Hier in Schweden lief der Film bereits vor einiger Zeit mit grossem Erfolg. Michael Nyqvist spielt wieder den Journalisten Mikael &#8220;Kalle&#8221; Blomkvist, der trotz gewisser Längen im Film das Dilemma des investigativen Journalisten darstellt: Wie weit darf und soll man gehen, um Böses aufzudecken, wenn gleichzeitig alle in der näheren Umgebung von ebendiesem Bösen bedroht werden. An Leib und Leben bedroht, wohlgemerkt.<br />
Und Lisbeth Salander wird verkörpert von Noomi Rapace, welche die Figur darstellt, wie ich sie mir beim Lesen der Buecher nie vorgestellt habe, nur um zu beweisen, dass in sehr seltenen Fällen Schauspielerei besser darstellen kann als die eigene Fantasie. Lisbeth ist allerdings in ihrer Bewegungsfähigkeit recht eingeschränkt, liegt sie doch mit Kopschuss unter Polizeibewachung im Krankenhaus. Bis sie ein Blackberry zugesteckt bekommt jedenfalls. Und Kalle Blomkvist wuehlt sich unter Lebensgefahr durch Schichten uebelster nationaler Verschwörung, dass es einem nur so gruselt.<br />
Die Auflösung ist gewaltig und erschuettert das ganze Land. Ein Luftschloss eben, welches gesprengt wird.<br />
Die Millennium-Romane zu verfilmen ist gewiss nicht einfach. Vieles ist natuerlich verkuerzt, manches anders dargestellt, als man es aus den Buechern in Erinnerung hat. Ich mag die Filme trotzdem und auch der aktuelle dritte Teil ist es wert, gesehen zu werden. Und die beiden Vorgängen gibts auf DVD, falls nocht nicht angeschaut.<br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/4e0c67b1bc914d55846c90f1097de813" width="1" height="1" alt=""/></p>
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		<title>Ueber einen der letzten echten Aufrechten</title>
		<link>http://www.xoox.de/archives/439</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 08:13:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie er die Welt sah...]]></category>

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		<description><![CDATA[Martin Sonneborn ist ein Genie. Der Satiriker war fuenf Jahre lang Chefredakteur der Titanic. 2004 gruendete er die Partei DIE PARTEI (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative) und ist deren Bundesvorsitzender. Sein Auftritt in der Sendung „Zimmer frei“ im WDR am 20.Oktober 2009 ist bereits jetzt Legende. Wer die Sendung nicht kennt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Sonneborn ist ein Genie. Der Satiriker war fuenf Jahre lang Chefredakteur der Titanic. 2004 gruendete er die Partei DIE PARTEI (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative) und ist deren Bundesvorsitzender. Sein Auftritt in der Sendung „Zimmer frei“ im WDR am 20.Oktober 2009 ist bereits jetzt Legende. Wer die Sendung nicht kennt, <a href="http://www.wdr.de/tv/zimmerfrei/videos/flashplayer.jsp?mid=99430">kann diese hier anschauen.</a> Tapfer vom WDR, sie weiterhin der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.<span id="more-439"></span><br />
Sonneborn arbeitet ausserdem noch als Reporter fuer die satirische „heute-show“ im ZDF, welche jedoch nichts mit gleichnahmigen Nachrichtensendungen zu tun hat. In dieser Funktion (Satire also) interviewte Sonneborn in der Sendung vom 14. Mai einen Vertreter der deutschen Pharma-Lobby. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yW405x_18_0">Hier (noch) das dazugehörige Video auf YouTube</a>, frage mich wie lange das ZDF braucht, um es löschen zu lassen.<br />
Jedenfalls, der etwas unbeholfene Herr Lobbyist war offensichtlich der Meinung, das heute-show irgenwas mit heute-Sendung zu tun hat. Also redete er ehrlich ueber den Gegenstand seiner Lobby-Arbeit: deutsche Pharmaka. Und gab unumwunden zu, dass billigere Präparate von irgendwoher gleich gut sind wie die deutschen, wenn diese in Deutschland zugelassen sind. Was schlicht und ergreifend nur bestätigt, was alle, die im deutschen Gesundheitswesen arbeiten und am deutschen Gesundheitswesen verzweifeln, längst schon wissen: Die Fantasiepreise der Pharmafirmen in Deutschland sind schlicht und ergreifend uebelste Abzocke auf Kosten der Versicherten. Und damit letztlich auf Kosten kranker Menschen, die wohl in den meisten Fällen keine Wahl haben als das zu nehmen, was der Doktor ihnen verschreibt. Schön und herzerfrischend, das mal aus dem Munde eines Lobbyisten zu hören. Ein Genuss fuer Aug und Ohr, untermalt von kongenialer Verwirrungs- und Einlullungstaktik von Seiten Sonneborns. Ansehen ! Mehrfach ! Bis auch der letzte Mensch im Land versteht, was da im Pharmabereich in Deutschland vor sich geht.<br />
Aber die Geschichte wird noch absurder und geschmackloser. Der nichtsahnende Lobbyist war natuerlich vom Ergebnis der Ausstrahlung mittelgradig begeistert. Hatte er sich doch darauf verlassen, dass der Reporter sein wahrheitsgemässes aber Lobbyisten-schädigendes Interwiev so verstuemmelt, dass vielleicht doch was lobbyistisches bei rauskommt. Tat die heute-show natuerlich nicht. LOL. Tausend mal LOL ! Aber statt fuer diese Glanzleistung journalistischer Tätigkeit mit Ehrungen und Lob ueberhäuft zu werden, erntete die heute-show herbe Kritik aus eigenem Lager. Friendly fire heisst das im Militär. <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,696105,00.html">ZDF-Programmchef Bellut ruegte stattdessen seine eigenen Leute.</a> Wofuer eigentlich ? frage ich mich. Dafuer, dass sie die Wahrheit gesendet haben ? Dafuer, dass sie den Usus, willfährige Helfer der Lobbyisten zu sein und sang- und kritiklos deren Statements als Nachrichten zu veröffentlichen, endlich gebrochen haben ?<br />
Natuerlich ist die Sache peinlich fuers ZDF, wird doch auch deutlich, mit welcher Selbstverständlichkeit der Herr Lobbyist davon ausgeht, dass die Reporter willfährig alles Entlarvende aus seinen Aussagen rauslöschen werden. Was auf gängige Praktik in diesem Bereich hindeutet. Und klar ist das dem ZDF peinlich, weil ja weiterhin der Eindruck erweckt werden soll, das ZDF produziere Nachrichtensendungen, keine Dauerwerbesendung fuer diverse mächtige Interessensgruppen in Deutschland.<br />
Also, liebe Macher der heute-show und Herr Sonneborn: tragen sies mit Fassung. Es gibt noch Menschen die ihnen fuer diese Beiträge dankbar sind. Leider ist ein Teil von denen schon aus Deutschland ausgewandert.<br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/893fa2f324984442b213e19a0c1b68b5" width="1" height="1" alt=""/></p>
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		<title>Das Böse kann ja nicht immer siegen</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 07:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie er die Welt sah...]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Herr Koch, der brutalstmögliche Aufklärer der Nation, zuruecktritt, ist ein sicheres Signal des Universums, dass das Böse nicht immer siegen kann. Zweifellos also eine begruessenwerte Aktion und wert, eine kleine spontane Ruecktritts-Zustimm-Grillparty am Wochenende zu feiern.
Was mich allerdings rein professionell als Experte fuer die menschliche Psyche interessiert ist folgendes: Was hat diesen absolut von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Herr Koch, der brutalstmögliche Aufklärer der Nation, zuruecktritt, ist ein sicheres Signal des Universums, dass das Böse nicht immer siegen kann. Zweifellos also eine begruessenwerte Aktion und wert, eine kleine spontane Ruecktritts-Zustimm-Grillparty am Wochenende zu feiern.<span id="more-436"></span></p>
<p>Was mich allerdings rein professionell als Experte fuer die menschliche Psyche interessiert ist folgendes: Was hat diesen absolut von jeglichen moralischen oder sonstigen politikhinderlichen Fesseln befreiten Menschen erwogen, die Macht ueber ein ganzes Bundesland abzugeben ? Gerade jetzt, wo ja nach Alternativen fuer die Kaiserin © gesucht wird.</p>
<p>Ganz klar: Es muss etwas ganz, ganz Grosses sein. Was also hat der bisher unbekannte Journalist/Informant/Ermittler/politischer Konkurrent gegen Koch in der Hand, dass dieser plötzlich und ohne viel Gedöns das tut, was Leute seines Schlages ständig tun sollten: abtreten. Diese Frage wird zumindest mich die nächsten Tage/Wochen beschäftigen.</p>
<p>Und meine Prognose fuer die nähere Zukunft, heute am 26. Mai 2010 gestellt: In den nächsten Tagen bis Wochen wird irgendeine Enthuellung, irgendein Skandal das Land erschuettern. Und im Mittelpunkt wird ratet-mal-wer sein. Nur wird dieser Skandal natuerlich keine negativen Auswirkungen fuer die CDU haben. Ist dann doch ratet-mal-wer schon längst zurueckgetreten. Respekt. Aber nicht zu viel.</p>
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		<title>Man sollte das Böse ja nicht zu konsequent bekämpfen</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 09:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie er die Welt sah...]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich mal bisschen Zeit uebrig habe, schaue ich gelegentlich, was meine Lieblingspartei, die FDP, aus ihren Hirnwindungen entlässt. Rein beruflich sehr interessant, finde ich.
Die Pressemitteilung, die die FDP vor 2 Tagen von sich liess, ist so krank, dass ich sie der Welt kaum vorenthalten kann. Und da ich weiss, dass FDP-Pressemitteilungen lesen ein eher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mal bisschen Zeit uebrig habe, schaue ich gelegentlich, was meine Lieblingspartei, die FDP, aus ihren Hirnwindungen entlässt. Rein beruflich sehr interessant, finde ich.<span id="more-432"></span><br />
Die Pressemitteilung, die die FDP vor 2 Tagen von sich liess, ist so krank, dass ich sie der Welt kaum vorenthalten kann. Und da ich weiss, dass FDP-Pressemitteilungen lesen ein eher seltenes Hobby ist, will ich dem geneigten Leser <a href="http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;r=411383" target="_blank">diesen Link hier</a> empfehlen.<br />
Kurz zusammengefasst soll hier die Position der FDP zum Thema Walfang erläutert werden. Hier findert sich der eher unumstrittene Satz ”Die Koalition bekennt sich klar zum Ziel, den kommerziellen und pseudowissenschaftlichen Walfang auf Dauer zu beenden.“(Zitat)<br />
Nichts anzumerken, denke ich, nicht dass sich plötzlich sowas wie Vernunft in die Partei der Besserverdienenden einschleicht. Aber zu frueh gesorgt, einige Zeilen weiter unter findet sich die aufklärende Erläuterung: „Daher stehen wir dem aktuellen Verhandlungsvorschlag des Vorsitzenden der Walfangkommission für eine zeitweise Festlegung von Quoten offen gegenüber. &#8220;(Zitat)<br />
Mit anderen Worten also: Um das Walschlachten zu beenden, soll eben dieses in (begrenztem) Umfang erlaubt werden.<br />
Nette Idee. Und so bestechend in ihrer konsequenten Logik. Statt gegen etwas Schreckliches zu kämpfen und sich klar zu positionieren kann man natuerlich auch das Gegenteil tun: Das Schreckliche sanktionierten. Problem gelöst.<br />
Mich begeistert der Gedanke ja. Hilft er doch mit, viele brennende Probleme auf der Welt mit dem selben geistigen Hintergrund zu lösen. Sklaverei ? Nicht gut aber statt gegen sie zu kämpfen, kann man ja eine Quote einfuehren. Ein Sklave pro Haushalt, bei Doppelverdienern und im Hotelgewerbe gerne auch zwei. Aber nicht mehr ! Oder Gewalt gegen Kinder ? Einmal mit der geschlossenen Faust pro Woche könnte ja unter die Quotenregel fallen, während tägliche Gewalt dann doch eher politisch unerwuenscht wäre. Dann hätten die Betroffenen ja ganze sechs Tage Zeit, sich zu erholen&#8230;<br />
&#8230;zu zynisch, meinen sie, liebe Leser ?<br />
Fragt sich nur wer. Ich oder unsere Volksvertreter.</p>
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		<title>Die Abenteuer von Guthold dem Goblin: Goblinz helfen in der Not</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 17:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guthold der Goblin. Cartoons]]></category>

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		<description><![CDATA[
 

 

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-427" title="banker11" src="http://www.xoox.de/wp-content/uploads/banker11.jpg" alt="banker11" width="640" height="349" /><span id="more-426"></span></p>
<p> </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-428" title="banker12" src="http://www.xoox.de/wp-content/uploads/banker12.jpg" alt="banker12" width="640" height="349" /></p>
<p> </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-429" title="banker13" src="http://www.xoox.de/wp-content/uploads/banker13.jpg" alt="banker13" width="640" height="332" /></p>
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		<title>Meinungsfreiheit und Schweden und Lars Vilks</title>
		<link>http://www.xoox.de/archives/414</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 17:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden-mal was anderes]]></category>

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		<description><![CDATA[In Schweden ist Meinungsfreiheit ein hohes Gut und wird ernsthaft gelebt und verteidigt.
Bei uns doch auch, Grundgesetz und so, wirft der patriotische Leser aus Tyskland ein.
Quatsch, antworte ich da. Meinungsfreiheit in Deutschland ist längst zur Freiheit dessen geworden, der sich einen Abmahnanwalt leisten kann. Des Reicheren in einem Meinungskonflikt also. Was mit Freiheit der Meinung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Schweden ist Meinungsfreiheit ein hohes Gut und wird ernsthaft gelebt und verteidigt.</p>
<p>Bei uns doch auch, Grundgesetz und so, wirft der patriotische Leser aus Tyskland ein.<span id="more-414"></span></p>
<p>Quatsch, antworte ich da. Meinungsfreiheit in Deutschland ist längst zur Freiheit dessen geworden, der sich einen Abmahnanwalt leisten kann. Des Reicheren in einem Meinungskonflikt also. Was mit Freiheit der Meinung ja nicht mehr wirklich viel zu tun hat.</p>
<p>Schreibt einer zum Beispiel in seinem Blog, dass ihm die Sachen eines gewissen Sportbekleidungsherstellers nicht gefallen, gibts Anwalt, Abmahnung, Kosten. Und unklare juristische Auseinandersetzungen ueber Jahre, wenn man nicht klein beigibt und seine freie Meinung zuruecknimmt. Und die Anwaltsgebuehren brav bezahlt. Glaubt ihr nicht ? Na dann googelt mal etwas zu den Begriffen &#8220;Abmahnung&#8221; oder &#8220;Sportartikelhersteller Abmahnung&#8221; und ihr werdet aus dem Staunen ueber die Meinungsfreiheit nicht mehr herauskommen.</p>
<p>Wie gesagt, sowas gibts hier noch nicht. Meinung ist hier frei, allerdings ist Volksverhetzung auch in Schweden verboten. Das Recht auf freie Meinungsäusserung an sich jedoch wird beschuetzt und gepflegt.</p>
<p>Nun gibt es einen Menschen in Schweden namens Lars Vilks, den viele nicht mögen. Der Herr ist Kuenstler und machte von sich reden, indem er vor drei Jahren Muslime mit Mohammed-Karikaturen verärgerte, welche den Propheten lächerlich machen. Kommt nicht gut, wie wir alle wissen. Lars Viks macht es jedoch trotzdem und extra, um zu provozieren. Nach eigenen Angaben habe er vor den vielen Morddrohungen, die natuerlich unweigerlich kamen, keine besondere Angst. Al Quaida setzte 100.000 Dollar auf die Ermordung des Kuenstlers aus. Vor zwei Wochen wurde er während eines Vortrages körperlich attackiert, vor einer Woche gab es einen Brandanschlag auf sein Haus (<a href="http://www.nyhetskanalen.se/1.1639055/2010/05/15/lars_vilks_utsatt_for_mordbrand" target="_blank">beides hier zu sehen inklusive Video</a>).</p>
<p>Die Diskussion, die hier gerade öffentlich stattfindet, ist äusserst interessant. Es geht nicht darum, ob der Kuenstler mit seinen Aktionen und Bildern einfach ein Depp ist. Darueber ist man sich weitestgehend einig.</p>
<p>Vielmehr geht es darum, dass sehr viele Journalisten und Personen der Öffentlichkeit nun Partei fuer die Freiheit der Meinung ergreifen. Nach dem Motto, auch ein Depp soll seine Meinung äussern duerfen ohne dafuer umgebracht oder geschlagen zu werden. Die seriöse &#8220;Dagens Nyheter&#8221; kritisiert das Schweigen wichtiger Politiker im Falle Vilks und <a href="http://www.dn.se/debatt/lars-vilks-fortjanar-stod-i-kampen-for-yttrandefrihet-1.1101966" target="_blank">fordert klare Stellungnahme von Presse und Politik</a>, dass die Freiheit, sich auszudruecken nicht durch Gewalttäter beschränkt werden darf.<br />
Auch wenn man als Privatperson wie gesagt der Meinung sein darf, der derart Beschuetzte sei eigentlich ziemlich doof.<br />
Fuer mich, der aus einem Land kommt, in welchem der Abmahnanwalt als äusserste Instanz gilt, ein erstaundliches Beispiel, wie hier Demokratie gelebt wird.<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/417693613fae434784a6a44dbf17cfa3" width="1" height="1" alt=""/></p>
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		<title>Hallo Sidduetsche</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 15:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie er die Welt sah...]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ich die Sueddeutsche Zeitung mag und sogar abonniere ist ja bekannt.
Das meine Lieblingszeitung aber soooo gut ist, wusste ich wirklich nicht. Unter der Ueberschrift &#8220;Iran lîsst Franzüsin frei&#8221; macht sie sich in ihrer Online-Ausgabe offensichtlich ueber gewisse frönsösische Spracheigenheiten lustig. Äusserst lesenswert, wie Herr Sarkozy mit &#8220;Prîsident&#8221; tituliert wird. Auch &#8220;Franzüsische Medien&#8221; werden nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ich die Sueddeutsche Zeitung mag und sogar abonniere ist ja bekannt.</p>
<p>Das meine Lieblingszeitung aber soooo gut ist, wusste ich wirklich nicht. Unter der Ueberschrift <a href="http://www.sueddeutsche.de/Y5e38S/3352242/Iran-licirc;sst-Franzuesin-frei.html" target="_blank">&#8220;Iran lîsst Franzüsin frei&#8221;</a> macht sie sich in ihrer Online-Ausgabe offensichtlich ueber gewisse frönsösische Spracheigenheiten lustig. Äusserst lesenswert, wie Herr Sarkozy mit &#8220;Prîsident&#8221; tituliert wird. Auch &#8220;Franzüsische Medien&#8221; werden nicht von Spott ausgenommen.</p>
<p>Ich liebe das.</p>
<p>Gebts ihnen. Fuerrrr die sssind wirrr ja immerrrr noch die Barrrrrbarrren, die in den Wälderrrrrn hausen.</p>
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		<title>Was ist eigentlich Facebook ?</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 08:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie er die Welt sah...]]></category>

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		<description><![CDATA[Dafuer dass ich seit etwa 30 Jahren mit Computern hantiere und das Internet nutze seit ich mein erstes Modem mit flotten 9600 bps unter lautem nervtötendem Quietschen mit irgendeiner damals staatlich bundesrepublikanischen Gegenstelle verband, bin ich doch erstaunlich naiv, wass den aktuellen status quo des Online-Lebens betrifft. Second-Life-mässig bin ich ein ziemlicher Donk. Besonders peinlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="SV">Dafuer dass ich seit etwa 30 Jahren mit Computern hantiere und das Internet nutze seit ich mein erstes Modem mit flotten 9600 bps unter lautem nervtötendem Quietschen mit irgendeiner damals staatlich bundesrepublikanischen Gegenstelle verband, bin ich doch erstaunlich naiv, wass den aktuellen status quo des Online-Lebens betrifft.<span id="more-405"></span> Second-Life-mässig bin ich ein ziemlicher Donk. Besonders peinlich und schmerzhaft wird mir dieses bewusst, nachdem mich eine Bekannte aus Deutschland aufgefordert hat, mit einem gemeinsamen Bekannten ueber Facebook Kontakt aufzunehmen. Klar, selbstverständlich, mach ich. Aber&#8230;was ist Facebook eigentlich ? Knallharter inverstigativer Journalist, der ich bin, tippe ich sogleich </span><a href="http://www.facebook.de/"><span lang="DE">www.facebook.de</span></a><span lang="SV"> in meinen Browser. Und, endlich, die Auflösung des Rätsels: &#8220;</span><span lang="DE">Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.&#8221; </span></p>
<p>Das-ist-ja-schon-toll.</p>
<p>Endlich-kann-ich-mit-Menschen-aus-meinem-Leben-in-Verbindung-treten.</p>
<p>???</p>
<p>Ich möchte die obigen Fragezeichen nun nicht weiter ausfuehren.</p>
<p>Sicherheitshalber habe ich versucht, auf andere Weise mit Menschen aus meinem Leben in Verbindung zu treten, dazu habe ich an einem Apparat, der mit der Wand verbunden ist, eine längere Nummer gewählt. Was fuer ein Glueck, funktioniert immer noch.</p>
<p> <span lang="SV">Schliesslich lese ich noch die wichtigste aller Informationen: &#8220;</span><span lang="DE">Es ist kostenlos und jeder kann beitreten.&#8221; Auch das ist sehr erfreulich. Nun könnte ich ja einwenden, dass viele Dinge kostenlos sind und jeder beitreten kann, ohne dass ich das unbedingt können will. Meines Wissens ist es sogar kostenlos, der FDP beizutreten und jeder der nichts besseres zu tun hat kann das auch. Will ich aber nicht. Nicht, dass ich Facebook mit der FDP vergleichen will. Nur so als Beispiel gedacht. </span></p>
<p>Was ich statt dessen sagen will ist, dass ich keine blasse Ahnung habe was Facebook ist und was man da macht. Oder mit einem gemacht wird. Und ich habe auch keine Lust, dort kostenlos beizutreten, um dann festzustellen, was dort passiert. Da bin ich vielleicht zu verbohrt zu.</p>
<p>Aber neigierig bin ich dann doch.</p>
<p>Daher bitte ich meine werten Mitmenschen um Aufklärung: Kann mir vielleicht irgendwer mit Hilfe der Kommentarfunktion der Webseite in einfachen, klar verständlichen deutschen Hauptsätzen mit nur sehr wenig Satzverzweigungen erklären, was Facebook ueberhaupt ist ?</p>
<p>Habe dafuer die Kommentarfunktion extra freigeschaltet, man muss sich nicht mal mehr irgendwo anmelden. Einfach schreiben. Danke, Mitmensch, im Vorraus.<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/500dd34965fd488d8eafb702eda9a25b" width="1" height="1" alt=""/></p>
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		<title>Ueberall Ausländer</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 15:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie er die Welt sah...]]></category>

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		<description><![CDATA[Schockieredne Neuigkeiten, die durch die Presse gehen. Fast jedes vierte Baby hat ausländische Eltern !  Das ist natuerlich erschuetternd. Ich muss leider sogar noch weiter gehen. Eigene Recherchen haben nämlich ergeben, dass weltweit gesehen beinahe jedes Baby ausländische Eltern hat. Nur ein verschwindender Bruchteil neugeborener Kinder weltweit hat deutsche Eltern. Und, viel schlimmer, in anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schockieredne Neuigkeiten, die durch die Presse gehen. <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article7580711/Fast-jedes-vierte-Baby-hat-auslaendische-Eltern.html" target="_blank">Fast jedes vierte Baby hat ausländische Eltern ! </a> Das ist natuerlich erschuetternd. Ich muss leider sogar noch weiter gehen. Eigene Recherchen haben nämlich ergeben, dass weltweit gesehen beinahe jedes Baby ausländische Eltern hat. Nur ein verschwindender Bruchteil neugeborener Kinder weltweit hat deutsche Eltern. Und, viel schlimmer, in anderen Ländern gelten sogar Babys von deutschen Eltern als Babys von Ausländern. Armes Deutschland, kann man da nur sagen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Melodifestival 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 15:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie er die Welt sah...]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will jetzt nur mal erwähnen, dass das wichtigste Ereignis Mai 2010 sicher nicht die grenzenlos langweilige NRW-Wahl ist. Obwohl, eine interessante Sache ist mir in diesem Zusammenhang aufgefallen. Der noch-amtierende Ministerpräsident Herr Ruettgers gehört zu dieser neuen deutschen Politikerklasse, die definitiv keinen nachhaltigen Eindruck im kollektiven Gedächtnis des Landes macht. Will sagen, sobald er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will jetzt nur mal erwähnen, dass das wichtigste Ereignis Mai 2010 sicher nicht die grenzenlos langweilige NRW-Wahl ist. Obwohl, eine interessante Sache ist mir in diesem Zusammenhang aufgefallen. Der noch-amtierende Ministerpräsident Herr Ruettgers gehört zu dieser neuen deutschen Politikerklasse, die definitiv keinen nachhaltigen Eindruck im kollektiven Gedächtnis des Landes macht.<span id="more-398"></span> Will sagen, sobald er (und viele seiner Kollegen) von der politischen Buehne verschwunden ist, dauert es keine drei Sekunden, bis sich kein Mensch mehr an ihn erinnert. &#8220;Wie, wer, Ruett, was ? Ist das nicht ne Sektmarke ?&#8221;<br />
But now to something completely different, das mit NRW war doch nur der Eröffnungstext, war nicht geplant, dass ich dann abschweife und ueber&#8230;wen noch mal ?&#8230;nachdenke.<br />
Also, das wichtigste Ereignis im Mai ist natuerlich der Eurovision Song Context welcher am 29.5. stattfindet. Weil da macht nämlich unsere Lena mit. Und die trägt massgeblich dazu bei, dass man als Exildeutscher so was wie patriotische Gefuehle entwickelt. Weil sie ja so sueeeees ist. Endlich präsentieren wir dem befreundeten Ausland nicht so unzumutbares wie den Aussenminister sondern schicken eine kleine Prinzessin der Herzen nach Oslo. Die auch noch singen kann, allen Spoettern zum trotz. Auch wenn das Lied doch eher als Stangenware anzusehen ist. Ich jedenfalls freue mich auf unsere Lena in Oslo. Zudem macht uns dieses Jahr Schweden die Wahl des Favoriten nicht schwer, ist doch Anna Bergendahl mit ihrem Song &#8221; This Is My Life&#8221; sowas von unoriginell und mainstreammässig, das sie wohl kaum grössere Chancen haben duerfte.<br />
Wir natuerlich auch nicht. Was aber nicht an Lena liegen wird. Sondern an deutsch und Europa und mag keiner. Siehe auch unter &#8220;Aussenminister&#8221;. Mehr sog i ned.</p>
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		<title>Bitte etwas zivilisierter</title>
		<link>http://www.xoox.de/archives/395</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 11:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie er die Welt sah...]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wundere mich ja ueber gar nicht mehr viel.
Aber warum ich mit meiner kleinen Seite hier unter dem Google-Suchbegriff &#8220;Scheiss Psychiatrie&#8221; ständig vorne liege und dauernd Besucher kommen, die ebendiesen Begriff googeln, ist schon bemerkenswert.
Ebenso bemerkenswert finde ich, dass Leute bei Google &#8220;Scheiss Psychiatrie&#8221; eingeben. Immerhin ist ja Google eine Suchmaschine. Sieht so aus, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wundere mich ja ueber gar nicht mehr viel.<br />
Aber warum ich mit meiner kleinen Seite hier unter dem Google-Suchbegriff &#8220;Scheiss Psychiatrie&#8221; ständig vorne liege und dauernd Besucher kommen, die ebendiesen Begriff googeln, ist schon bemerkenswert.<span id="more-395"></span><br />
Ebenso bemerkenswert finde ich, dass Leute bei Google &#8220;Scheiss Psychiatrie&#8221; eingeben. Immerhin ist ja Google eine Suchmaschine. Sieht so aus, als wuerden massenhaft Leute nach einer Scheiss-Psychiatrie suchen. Kleiner Tipp: sucht doch zur Abwechslung mal nach guter Psychiatrie. Nur so nebenbei erwähnt.<br />
Da lob ich mir die vielen, die bei mir nach &#8220;minderjährige Schlampe&#8221; suchen. Da weiss ich ja wenigstens, was die wollen.</p>
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		<title>Zu Besuch beim Wolkenmacher (4)</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 11:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bärengeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[„ &#8230;un da war son Obachecka, son Zaubara, Obazaubara sogar, der sagt :“ Jetzt werde ich die Welt vernichten, und mit dir, Barbar, fange ich gleich an !“ un isch denk, bissu böd oda wat ? Passt misch gar nischt, vanichtet werdn, bei alle Götta, kannsu glaubn, Alter, nehm isch halt meine Keule un knall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„ &#8230;un da war son Obachecka, son Zaubara, Obazaubara sogar, der sagt :“ Jetzt werde ich die Welt vernichten, und mit dir, Barbar, fange ich gleich an !“ un isch denk, bissu böd oda wat ? Passt misch gar nischt, vanichtet werdn, bei alle Götta, kannsu glaubn, Alter, nehm isch halt meine Keule un knall sie dem Checka aufe Fresse dass da nur noch Sputniks herumschwirrn tun. Un denk misch, hau bloss ab von da, iss nich mä easy hia, und schwupp – abgehaut war isch. <span id="more-389"></span><br />
Kommisch dann inn Wald mit voll abgef*** Viechern, weissu, Schlangä un Drachä un so, weissu, un Bestiä, und so, un isch denk misch, Gronkovitsch, denk isch, des wird Fun, kommisch raus aussem Mist binnisch glei drin wida im Mist, was solls, &#8230;“<br />
Nur gelegentlich wurden seine Ausfuehrungen von einem erstaunten „wirklich?“ oder „Oh!“ oder „Jo!“ unterbrochen. Die Zeit verging wie im Flug und bevor wir es richtig merken konnten, war auch schon der Abend hereingebrochen. Wir fanden eine huebsche kleine Lichtung mitten im Wald und beschlossen, hier unter freiem Himmel zu uebernachten.<br />
Auch wenn wir heute das Ziel unserer Reise nicht erreicht hatten, kamen wir nicht von unseren Vorhaben ab. Dann wuerden wir eben morgen beim Wolkenmacher eintreffen.<br />
Wir begannen, es uns auf der Lichtung gemuetlich zu machen. Pu und ich assen Beeren, die wir unterwegs gepflueckt hatten und Monster zog eine Tafel Schokolade aus seinem Rucksack, die wir uns alle teilten. Danach entfachte Gronkovitch der Barbar schnell und geschickt ein kleines Lagerfeuer, umd das wir uns setzten und die Sterne betrachteten, die langsam am Himmel ueber uns erschienen.<br />
Plötzlich zuckte Gronkovitsch zusammen und starrte auf eine besonders dichte und dunkle Ansammlung von Bäumen in unserer Nähe.<br />
„ Wassis des, isch check des mal“ fluesterte er uns zu und bevor wir merkten, was geschah, war der Barbar auch schon verschwunden.</p>
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		<title>Anna Odell macht weiter</title>
		<link>http://www.xoox.de/archives/385</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 06:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden-mal was anderes]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Google ( seit Realität 2.0 bekanntermassen der Stellvertreter des Herrn auf Erden) bin ich ja Deutschlands herausragendster Experte fuer Anna Odell. Zumindest stehe ich weiterhin an erster Stelle bei der Google-Suche unter dem Suchbegriff &#8220;Anna Odell&#8221;.
Was mich daher wohl zum offiziellen Hofberichterstatter in Sachen Kunst und Wahnsinn in Schweden macht.
Wir erinnern uns: Kunststudentin Anna [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Google ( seit Realität 2.0 bekanntermassen der Stellvertreter des Herrn auf Erden) bin ich ja Deutschlands herausragendster Experte fuer Anna Odell. Zumindest stehe ich weiterhin an erster Stelle bei der Google-Suche unter dem Suchbegriff &#8220;Anna Odell&#8221;.<br />
Was mich daher wohl zum offiziellen Hofberichterstatter in Sachen Kunst und Wahnsinn in Schweden macht.<span id="more-385"></span></p>
<p>Wir erinnern uns: Kunststudentin Anna Odell spielte <a href="http://www.xoox.de/archives/200">verrueckt</a> und wurde als Patientin in die stockholmer Psychiatrie eingewiesen. Hinterher wurde sie angezeigt wegen arglistiger Täuschung und anderen unangenehmen Vergehen. Eine intensive Debatte entwickelte sich hierzulande, was noch Kunst ist und wie weit diese gehen darf und natuerlich wie schlimm die Misstände in der Psychatrie hier wohl sind.</p>
<p>In einem späteren Gerichtsverfahren am 31 August 2009 wurde Anna Odell verurteilt zu einer recht milden Strafe von 2500 Kronen (etwa 250 Euro) wegen arglistiger Täuschung.</p>
<p>Gleichzeitig erreichte Frau Odell gerade das, was sie wohl bewirken wollte: Sie wurde beruehmt, gibt derzeit fleissig Interviews, Ausstellungen, Seminare.</p>
<p>In diesem Zusammenhang beleuchtet die grosse schwedische Tageszeitung &#8220;Dagens Nyheter&#8221; <a href="http://www.dn.se/ledare/signerat/konstfack-ignorant-eller-bara-arrogant-1.1080121" target="_blank">einen interessanten Aspekt</a>, inwieweit nämlich die Kunstakademie &#8220;Konstfack&#8221; Verantwortung fuer einen ihrer Studenten zu tragen hat. Immerhin ist Frau Odell mit ihrem Kunstprojekt nicht unbeträchtliche persönliche Risiken eingegangen. Zumal oder gerade weil, wie inzwischen bekannt wurde, Anna Odell bereits frueher mit der Diagnose Schizofrenie in Stockholm stationär behandelt wurde. Die interessante Fragestellung, die hier beleuchtet wird ist, ob man als Akademie im Rahmen der Freiheit der Kunst tatenlos zusehen sollte, wie ein Kuenstler, der frueher mindestens einmal schwer psychisch erkrankt war, diese Erkrankung im Rahmen einer Abschlussarbeit &#8220;wiederbelebt&#8221; und teilweise wieder erlebt. Nicht ganz ohne Risiko fuer die eigene seelische Gesundheit, wenn ich das mal fachlich betrachtet hinzufuegen darf.</p>
<p>Antworten auf diese Fragen gibts natuerlich nur in individuellem Rahmen, was in der Natur der Sache liegt. Eine spannende Diskussion bei uns hier im Lande ist es allemal.<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/d801624ef54d4f4580528ab044270c0c" width="1" height="1" alt=""/></p>
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		<title>Zu Besuch beim Wolkenmacher (3)</title>
		<link>http://www.xoox.de/archives/371</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 14:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bärengeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[III.
Eine ganze Weile spazierten wir so im Wald dahin, erzählten uns Geschichten und sangen ein paar Lieder. Alles an diesem fruehen Nachmittag schien so friedlich&#8230;
Bis plötzlich vor uns eine riesige Gestalt mit lautem Krachen durch das Dickicht brach. Ich fiel vor Schreck fast in Ohnmacht.
Gerade, als ich ueberlegte, ob es besser wäre, so schnell wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>III.</p>
<p>Eine ganze Weile spazierten wir so im Wald dahin, erzählten uns Geschichten und sangen ein paar Lieder. Alles an diesem fruehen Nachmittag schien so friedlich&#8230;<span id="more-371"></span><br />
Bis plötzlich vor uns eine riesige Gestalt mit lautem Krachen durch das Dickicht brach. Ich fiel vor Schreck fast in Ohnmacht.<br />
Gerade, als ich ueberlegte, ob es besser wäre, so schnell wie möglich zu verschwinden oder lieber ganz still und unbeweglich stehenzubleiben, begann die Gestalt zu sprechen:<br />
„ Kruess eusch, yo ! Bin isch Gronkovitsch da Babaa !“<br />
Dieses Wesen hatte eine schrecklich laute Stimme und einen ebenso schrecklichen Akzent. Er trat etwas näher an uns heran und wir erkannten einen riesigen, ungemein kräftig und muskulös aussehenden Mann mit langem, schwarzen Haar, der eine Keule trug, die so dick war wie mein Oberschenkel.<br />
„ Kronko Wisch da Babba ?“ fragte Pu Bär neugierig, der mittlerweile sicherheitshalber hinter meinem Ruecken Aufstellung genommen hatte und nun mit einem Auge nach vorne spähte.<br />
„Jo ?“ wollte Monster ebenfalls wissen, der noch weiter hinten stand und dem vor Schreck die Irokesenfrisur in alle Richtungen ragte.<br />
„Gronkovitsch der Barbar ?“ versuchte ich zu dolmetschen.<br />
„Yo, Mann !“ rief Gronkovitsch fröhlich und streckte seine Pranke von der Grösse einer Bratpfanne in meine Richtung. Nur ganz kurz dachte ich, er wolle mich schlagen, doch statt dessen wonnte er, dass ich mit meiner Handfläche dagegenklatsche. Das fuehlte sich ungefähr an, als hätte ich einen Felsen gehauen.<br />
„Un wer bistu un deine&#8230;äh&#8230;coole Gäng !“ fragte Gronkovitsch.<br />
Ich beschloss, höflich zu sein und uns vorzustellen.<br />
„ Hier sind Pu Bär, Monster und meine Wenigkeit und wir sind unterwegs zum Wolkenmacher, um mit ihm einen Tee zu trinken.“<br />
„Mit Honig“ ergänzte Pu, der auf gewisse Details grossen Wert legte.<br />
Der riesige Fremde, der sich als Gronkovitsch vorgestellt hatte, kratzte sich am Kopf.<br />
„ Wolknmacha ? T-saufn ? Klingt vollcool. Weissu was ? Habisch grad nix am laufn, kommisch halt easy mit, check ? Bin isch stark un cool drauf, kann isch euch beschuetzn un so. Is check oda, Alter ?“<br />
Damit schien fuer ihn die Sache mehr oder minder erledigt und wir setzten unseren Weg zu viert fort. Schon nach kurzer Zeit stellte es sich heraus, dass Gronkovitsch der Barbar ein wirklich netter und amuesanter Begleiter war, mit dem wir uns prächtig verstanden. Er kam aus einem sehr fernen Land, wo alle Menschen gross und stark waren, wie er, und deswegen sprach er auch diesen etwas fremdartig klingenden Akzent.Er redete gerne und unterhielt uns mit Geschichten aus seinem wildbewegten Leben.<br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/3fff2d98786e422d956cf9d186b68f61" width="1" height="1" alt=""/></p>
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		<title>Zu Besuch beim Wolkenmacher (2)</title>
		<link>http://www.xoox.de/archives/368</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 09:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bärengeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[II.
Kurz nachdem wir aufgebrochen waren, kamen mir ernsthafte Zweifel ueber die Richtung, die wir einschlagen sollten. Wo wohnte der Wolkenmacher eigentlich ?
Zum Glueck teilte mein pelziger Freund diese Sorgen nicht. Er blickte nur kurz zum Himmel, streckte pruefend eine Pfote in den Wind, drehte sich schliesslich in Richtung des grossen Waldes und sagte : „Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>II.</p>
<p>Kurz nachdem wir aufgebrochen waren, kamen mir ernsthafte Zweifel ueber die Richtung, die wir einschlagen sollten. Wo wohnte der Wolkenmacher eigentlich ?<span id="more-368"></span><br />
Zum Glueck teilte mein pelziger Freund diese Sorgen nicht. Er blickte nur kurz zum Himmel, streckte pruefend eine Pfote in den Wind, drehte sich schliesslich in Richtung des grossen Waldes und sagte : „Hier entlang.“<br />
Kurze Zeit spåter tauchten wir ind das halbdunkle Gewirr ein, welches von den mächtigen gruenen Laubbäumen gebildet wurde. Der grosse Wald um uns herum war voller Leben und heiteres Vogelgezwitscher erfuellte die Luft. Ab und zu entdeckten wir kleinere Tiere wie Kaninchen und Eichhörnchen, die sich von uns in keiner Weise von ihrer jeweiligen Beschäftigung abbringen liessen.<br />
Plötzlich kam Pu auf die Idee, dass wir einen Abstecher zu unserem Freund Monster machen könnten. Er wohnte in einer kleinen Höhle im Wald , gar nicht weit von der Stelle, wo wir uns gerade befanden. Vielleicht konnten wir ihn ja ueberreden, mit uns zusammen auf die Reise zum Wolkenmacher zu gehen.<br />
Pu war ganz begeistert von seinem eigenen Vorschlag und lief schon voraus, während ich gemuetlich den Spaziergang fortsetzte. Als ich schliesslich bei der Höhle ankam, sah ich Pu, wie er heftig gestikulierend auf Monster einredete.<br />
„ Kommst du mit ?“ rief ich Monster von weitem zu.<br />
„ Jo !“ bruellte dieser zurueck und verschwand in seiner Höhle.<br />
Kurze Zeit später erschien er wieder im Eingang, diesmal mit einem kleinen gruenen Rucksack auf der Schulter. Wie er so dastand, bot er schon eine recht eigentuemliche Erscheinung: Monster war etwas kleiner als Pu, mir reichte er gerade bis zu den Knien, und er war am ganzen Körper ueber und ueber mit rotem Fell bedeckt. Nur mitten auf seinem Kopf wuchs ein schmaler Streifen schwarzen Haares, der ihm das Aussehen eines wilden Irokesen gab. Er besass einer riesige rotbehaarte Nase, mir der er sehr gut riechen konnte. Das einzige Problem, das manche Menschen mit Monster hatten, war ein gewisser Mangel an Verständigung, denn Monsters Wortschatz umfasste genau ein einziges Wort. In Laufe unserer Freundschaft hatten zuminderst der Bär und ich jedoch gelernt, den Sinn hinter Monsters Aussagen zu deuten.<br />
„ Jo !“ rief dieser nochmal und zeigte uns dadurch, das er fertig zur Reise war.<br />
„ Gehen wir“ sagte ich.<br />
„Fein“ meinte der Bär, nahm Monster und mich bei der Hand und gemeinsam brachen wir auf zu der aufregenden Reise zum Wolkenmacher.<br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/69ee53188aee438394f08d6f4bfa916f" width="1" height="1" alt=""/></p>
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		<title>Zu Besuch beim Wolkenmacher</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 18:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bärengeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[I.
An einem milden Sommertag lagen Pu Bär (nicht DER Pu Bär, natuerlich, sondern MEIN Pu Bär, der ANDERE Pu Bär lebt ja im Hundertsechzig-Morgen-Wald) und ich auf einer wunderbar gruenen Wiese, schauten in den Himmel, auf dem ab und zu kleine weisse Wölkchen vorbeizogen, und träumten.
Pu war ein sehr alter Bär (fast so alt wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I.<br />
An einem milden Sommertag lagen Pu Bär (nicht DER Pu Bär, natuerlich, sondern MEIN Pu Bär, der ANDERE Pu Bär lebt ja im Hundertsechzig-Morgen-Wald) und ich auf einer wunderbar gruenen Wiese, schauten in den Himmel, auf dem ab und zu kleine weisse Wölkchen vorbeizogen, und träumten.<span id="more-361"></span></p>
<p>Pu war ein sehr alter Bär (fast so alt wie ich), nicht besonders gross, mit einem kurzen braunen Fell, das an einigen Stellen schon recht ausgefranst war.</p>
<p>Und er war mein bester Freund. Manche Menschen behaupten, die Art von Bären, zu denen Pu gehörte, sei kuenstlich und leblos, doch niemand, der noch ein Fuenkchen Verstand besitzt, wuerde so etwas sagen, wenn er den Bären erst einmal kennen gelernt hatte. Pu war geradezu ein Vorbild an Lebhaftigkeit. Nicht allzu schlau vielleicht und auch nicht unbedingt gesellig – in Gesellschaft anderer Leute stellte er sich oft schlafend – doch trotz allem lebendig, hier auf der Wiese an diesem fernen Tag.</p>
<p>Wir waren beide tief in Gedanken versunken. Ich weiss nicht, worueber Pu Bär nachdachte. Wahrscheinlich ueber das Wetter, Honig und andere Dinge, die eben Bären so beschäftigten. Ich jedenfalls ueberlegte die ganze Zeit, wann es wohl Zeit zum Mittagessen sein wuerde.</p>
<p>&#8221; Wer wohl die Wolken macht ?&#8221; fragte irgendwann einmal der Bär versonnen.</p>
<p>Ich riss mich von meinen Gedanken los und starrte verbluefft abwechselnd den Urheber dieser Frage und den Himmel an. So ein Bär konnte schon recht komische Ueberlegungen anstellen.</p>
<p>Pu Bär war der unerschuetterlichen Ueberzeugung, ich wuesste Antwort auf alles, daher sagte ich:</p>
<p>&#8220;Der Wolkenmacher&#8230;wahrscheinlich.&#8221;</p>
<p>&#8220;Oh, &#8221; antwortete Pu interessiert, &#8221; meinst du, es gibt nur einen Wolkenmacher fuer die ganze Welt ?&#8221;</p>
<p>&#8221; Ich denke schon, zumindest habe ich definitiv noch nie gehört, dass es zwei geben soll. &#8221;</p>
<p>&#8221; Das ist traurig.&#8221; sinnierte der Bär nach kurzem Nachdenken.</p>
<p>&#8220;Ich glaube, der Wolkenmacher ist ziemlich einsam. Schau, er macht Tag fuer Tag diese schönen weissen Wölkchen, manchmal auch die grossen dunklen, die ich nicht so mag, und keiner ist bei ihm, der ihm Gesellschaft leistet.&#8221;</p>
<p>Ich nickte.</p>
<p>&#8220;Du hast völlig recht. Der Wolkenmacher hat eine sehr wichtige Aufgabe zu erfuellen. Ohne ihn gäbe es keinen Regen, ohne Regen kein gruenes Gras, keine Blumen, keine Fruechte auf den Bäumen&#8230;man sollte ihn einfach mal besuchen und ihm sagen, wie schön seine Arbeit ist.&#8221;</p>
<p>Langsam, bedächtig, stand der Bär auf und ergriff meine Hand. Dann blickte er mich lange und nachdenklich an.</p>
<p>&#8220;Lass uns den Wolkenmacher besuchen &#8221; sagte er bestimmt.</p>
<p>&#8220;Ja, warum nicht !&#8221; rief ich und sprang auf die Fuesse. &#8220;Vielleicht kommen wir ja schon heute Abend bei ihm an. Dann können wir zusammen eine Tasse Tee trinken.&#8221;</p>
<p>&#8221; Mit Honig&#8221; fuegte der Bär leise hinzu.<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/32607340f33a40119f4fbfebc664421d" width="1" height="1" alt=""/></p>
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		<title>Das Browserspiel ist nicht tot</title>
		<link>http://www.xoox.de/archives/356</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 17:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie er die Welt sah...]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war mal krank und lag lange Zeit im Bett, so ungefähr drei Monate. Und weil ich ausser Fieber und Schmerzen wenig Ablenkung hatte, beschloss ich, Programmieren zu lernen. Da ich schon seit der Kindheit herumgehacked habe (beginnend mit BASIC auf dem seligen Commodore VC 20) war Programmieren lernen gar nicht schwer.
Als ich schliesslich gesund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war mal krank und lag lange Zeit im Bett, so ungefähr drei Monate. Und weil ich ausser Fieber und Schmerzen wenig Ablenkung hatte, beschloss ich, Programmieren zu lernen. Da ich schon seit der Kindheit herumgehacked habe (beginnend mit BASIC auf dem seligen Commodore VC 20) war Programmieren lernen gar nicht schwer.<span id="more-356"></span></p>
<p>Als ich schliesslich gesund war konnte ich fliessend PHP lesen und schreiben und natuerlich SQL. Und hatte bis dahin ein eigenes Browser-Online-Multiplayer-Spiel im Netz. Das Spiel war eine grosszuegige Weiterentwicklung des alten spassmachenden &#8220;Black Nova Trader&#8221;. Da ich ein grosser Fan von Warhammer 40 000 bin, spielt mein Browsergame in einer ähnlich dystopen Zukunft mit Chaos, Krieg, Gewalt. Alles was Spass macht halt.</p>
<p>Als das Spiel aktiv war hatten wir teilweise mehrere tausend Mitspieler, einige hundert gleichzeitig online. World Of Warcraft und ähnliche machen sich natuerlich vor Lachen in die Hose, aber, hey, es war meins !</p>
<p>Als wir dann nach Schweden zogen hatte ich keine Zeit mehr das Spiel zu pflegen, die Community starb einen langsamen Tod, schliesslich kuendigte ich den Server und&#8230;aus.</p>
<p>Irgendwie lässt mich das Spiel aber nicht los. Quasi ein Werk, ein Teil von mir. Wer daher Lust hat, mal ein altertuemliches, rundenbasiertes Online-Browserspiel aus der Steinzeit der Programmierkunst zu spielen, natuerlich kostenlos und unverbindlich, kann gerne mal bei meinen <strong>Spaceship Marines</strong> vorbeischauen. <a title="Spaceship Marines" href="http://www.spaceship-marines.de" target="_blank">Der Link ist hier.</a> Das Universum ist brandneu, 25 000 Sektoren zu entdecken, erobern, ausbauen. Und huetet euch vor dem Chaos.</p>
<p>Und uebrigens&#8230;der Colonel, das bin natuerlich immer noch ich.</p>
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		<title>Noch ne dumme Frage</title>
		<link>http://www.xoox.de/archives/350</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 06:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie er die Welt sah...]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.xoox.de/?p=350</guid>
		<description><![CDATA[Bei Spiegel Online lese ich, dass die Kaiserin (™)  wie erwartet bei der Finanzierung der riesigen Party, die Griechenland seit Jahren feiert und gerne fortsetzen möchte, einlenkt. Dass also Deutschland einen kleinen Partybeitrag von läppischen 30 Milliarden zahlen will, um ungestörtes Feiern auch die kommenden Jahre zu gewährleisten. Mag ich nicht kritisieren, bin ja kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,688483,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> lese ich, dass die Kaiserin (™)  wie erwartet bei der Finanzierung der riesigen Party, die Griechenland seit Jahren feiert und gerne fortsetzen möchte, einlenkt. Dass also Deutschland einen kleinen Partybeitrag von läppischen 30 Milliarden zahlen will, um ungestörtes Feiern auch die kommenden Jahre zu gewährleisten. Mag ich nicht kritisieren, bin ja kein Spitzenpolitiker. Aber eine kleine dumme Frage habe ich noch:</p>
<p>Kann man fuer die 30 Milliarden Griechenland nicht einfach kaufen ?</p>
]]></content:encoded>
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