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Der nicht aktuelle Buchtipp
Posted by admin in Wie er die Welt sah... on Februar 28th, 2010
Jetzt ist er vollkommen durchgedreht, denkt sich der Leser. Jetzt schreibt der auch noch Buchtipps denkt sich der Leser. Nicht genug, dass das kein Blog ist, jetzt kommt auch noch son Mist wie der 500000. Diskussionsbeitrag zu Axotrottl Blödsinnskack.
Weit gefehlt, ängstlicher Leser, antworte ich jedoch prompt ! Eigentlich wollte ich nur mal melden, dass ich nicht viel, aber bisschen mit Harry Rowohlt gemeinsam habe. Denn mir hat meine Mutter auch Pu der Bär vorgelesen als ich drei war. Auf ungarisch. Seitdem las ich die Gesamtausgabe dieses grandiosen Werkes der internationalen Literatur auf ungarisch, deutsch, englisch und schwedisch. Jedesmal mit Freude und Genuss. Ausserdem hörte ich neulich sämtliche Geschichten auf CD, gelesen von Harry Rowohlt personally.
Die absolut schönste Version ist tatsächlich in meinen Augen das Original von A.A. Milne, englisch natuerlich, dicht gefolgt jedoch von der wirklich sehr, sehr guten deutschen Uebersetzung von Harry Rowohlt.
Worauf ich also hinauswill: In eurem Buecherschrank steht eines der besten Buecher die jemals geschrieben wurden. Und wenn es nicht dort steht, dann beim nächsten Buchhändler. Oder bei Amazon. Und kommt mir bloss nicht mit dem Blödsinn von wegen Kinderbuch und so. Pu der Bär ist fuer alle zwischen 2 und 119 Jahren geeignet. Aber auf deutsch nur in der Uebersetzung von Harry Rowohlt, dass ist wirklich wichtig.
Also liebe Eltern: Nehmt euren Kindern die Spielkonsole aus der Hand, das was die spielen ist eh erst ab 18 freigegeben. Lasst sie statt dessen Pu der Bär lesen. Und freut euch, dass eure Kinder zu guten Menschen heranwachsen. Und es gibt wie gesagt sogar etwas fuer Leute die Herrn Westerwelle fuer einen gebildeten Menschen halten: Das Hörbuch auf CD. Braucht man nicht lesen. Natuerlich auch von H.R..
WINTER grossgeschrieben
Posted by admin in Schweden-mal was anderes on Februar 21st, 2010
Hier ist unser Haus wie es normalerwese aussieht:

Und hier wie es gerade jetzt aussieht.

Ganz grosses Kino, der Winter dieses Jahr in Schweden.
Tröröööööö
Posted by admin in Willkommen in meiner Welt on Februar 18th, 2010
Lustig:
Beim Schreiben vom Artikel da unten ist mir aufgefallen, das dieses Dings was kein Blog ist jetzt ein Jahr alt ist. Kinder, wie die Zeit vergeht.
Das Gute daran: noch tiefer gehts nimmer
Posted by admin in Wie er die Welt sah... on Februar 18th, 2010
Zugegeben: ziemlich lange habe ich mich nicht hier gemeldet.
Ist aber auch einiges passiert. Beruflich und so. Bin wieder die Treppe hinaufgefallen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Was mich aktuell wirklich am Meisten bewegt, ungefähr so wie den Rest der Republik und einen nicht unbedeutenden Teil des Auslands ( Ausland ist ueberwiegend da wo nicht deutsch gesprochen wird), ist unser Aussenminister, welcher ja auch Vizekanzler ist, daher bei Ausfall der Kanzlerin also Kaiser ueber das ganze Reich sein wird. Sein werden wuerde. Ich wuensche Frau Merkel beste Gesundheit die nächsten vier Jahre.
Bei dieser ganzen Westerwelle-Sache gibt es eigentlich nur eins was mich am Meisten stört…
…mich stört es zum Beispiel nicht dass der neue deutsche Aussenminister mit absoluter Borniertheit die gesamte Menschheit ( die wie gesagt ueberwiegend nicht deutsch spricht) gegen sich aufbringt indem er in seiner ersten Pressekonferenz klar macht, wo der deutsche Hammer hängt.
… mich stört auch nichts an der Tatsache, dass eine geachtete und mächtige Nation wie die Bundesrepublik einen Aussenminister besitzt, der nicht einmal in ausreichendem Masse eine international doch nicht ganz unwichtige Sprache wie das Englische beherrscht.
… auch ist es mir egal dass er ständig den Eindruck eines beleidigten Kleinkindes auf dem Gesicht trägt und in einem Tonfall redet, als wollte er sich bei Mutti beschweren dass er auf dem Schulhof wieder von den coolen Jungs eins draufbekommen hat.
… mich stört auch nicht, dass der zweitmächtigste Mensch der Republik eine ganze Volksgruppe diffamiert und versucht, eine Spaltung in ein sowieso bereits zutiefst verunsichertes Volk wie das unsere zu bringen, anstatt verdammt nochmal seinen Job als Spitzenpolitiker zu tun und dem Volk Sicherheit, Einigkeit und Hoffnung zu vermitteln.
… mitnichten belastet es mich, dass die erste und einzige nachhaltige Amtshandlung der FDP als Regierungspartei die war, einer treuen und gut zahlenden Lobbygruppe, den Hoteliers nämlich, grosszuegige Steuererleichterungen zu schenken und sich damit schon am Anfang völlig von jeder glaub- oder respektwuerdigkeit zu distanzieren.
Nein, stört mich alles nicht, denn jedes Land bekommt ja bekanntlich genau die Regierung die es verdient.
Was mich ehrlich stört ist der Begriff der spätrömischen Dekadenz, völlig aus dem Zusammenhang gerissen und ohne jegliche historische Wahrheit. Bildung aus dem Asterix-Heft.
Ein fuer alle Mal, Herr Aussenminister: Das Rom der Spätantike war nicht dekadent. Setzen, sechs minus.
Ueber den Segen der PM
Posted by admin in Schweden-mal was anderes on Dezember 10th, 2009
Schweden ist das Land der PM. Fuer mich jedenfalls. Und alle anderen deutschen Kollegen, die ich kenne. Kommen wir doch aus einem Land, in welchem Medizin nach natuerlich wissenschaftlichen Richtlinien aber besonders aufgrund persönlicher Erfahrung betrieben wird.
Hier bei uns wird Medizin nach PM betrieben. Zur Erläuterung: PM ist die Abkuerzung fuer ”pro memoria” und bezeichnet kurz gefasste aber bindende Richtlinien. In einem Krankenhaus ist ein PM das ultimativ verbindliche Mittel fuer klare Handlungsanweisungen. Wer gegen ein PM verstösst, kann sich warm anziehen, wenn etwas schiefgeht, andererseits gibt das PM eine gewisse Sicherheit, wenn man nämlich alles gemäss PM gemacht hat, kann einem keiner was. Selbst wenn der Patient stirbt. Alles gemäss PM gemacht heisst alles richtig gemacht, Pech wenn der Patient sich nicht danach richten konnte.
Diese PM-Richtlinien haben Vor- und Nachteile. Die Vorteile sind schnell zusammengefasst: Ein Krankenhaus/eine Abteilung mit verbindlichen Richtlinien stellt sicher, dass alle Patienten die gleiche Behandlung bekommen, unabhängig wer gerade arbeitet ( in der Theorie jedenfalls). Ein PM gibt Hilfe und Hinweise, wenn man als Arzt/Krankenschwester mal nicht weiter weiss. Ein PM schuetzt uns, die wir mit Patienten arbeiten, denn auch wenn was schiefgeht, sind wir abgesichert, wenn wir dem PM gefolgt sind.
Soviel zu den Vorteilen.
Die Nachteile benötigen doch etwas mehr Platz:
Zumindest bei uns in der Klinik haben die PMs dazu gefuehrt, dass man selbst als Facharzt, selbst als Oberarzt, gut und gerne sein Grosshirn abschalten kann. Warum auch nachdenken, es gibt ja eine Handlungsanweisung, die man befolgen kann, Punkt fuer Punkt fuer Punkt. Was? Der Patient findet das nicht ? Der Herr Patient ist ja wohl auch kein Arzt oder was ?
Das zweite Problem ist, dass PMs wie gesagt verbindlich sind. Aber leider auch veralten können wenn sie nicht gepflegt werden. Und pflegen kann sie nur jemand, der sehr genau ueber Medizin bescheid weiss. Was wenn es keinen gibt ? Dann kommt es zum Beispiel zu der interessanten Situation, die ich gerade erlebe. Ich habe gerade die PMs unserer Suchtabteilung ueberarbeitet. Die letzte Ueberarbeitung davor war leider allerdings im Jahr 2002. Das heisst, die gesamte Klinik (zumindest im Bereich Suchtmedizin) arbeitet nach Richtlinien aus 2002. SIEBEN JAHRE ALT. Nun entwickelt sich die Medizin gelegentlich. Und ich darf sagen, dass das, was ich gerade ueberarbeitet habe, nicht nur nicht mehr aktuell und veraltet war, sondern teilweise sogar gefährlich. Aber dennoch bindende Richtlinie. Und da es ja ein PM ist, gibt es praktisch keinen, der jemals kritisch ueberlegt hat, ob der Unsinn, der da drin steht auch medizinisch in Ordnung geht.
Mein Freund Hans, der als Allgemeinarzt langsam an gewissen Eigenarten des medizinischen Versorgungssystems verzweifelt, erzählte mir neulich folgende Geschichte:
In Einem Gefängnis in Suedschweden versuchte sich kuerzlich ein Häftling umzubringen. Er hängte sich auf. Er wurde gefunden vom Gefängnispersonal. Diese gingen an den PM-Ordner und lasen die Handlungsanweisungen, die dort standen. Dort stand Polizei, Notarzt und Leitung verständigen und den Rettungskräften assistieren. Das taten die Mitarbeiter dann auch. Als der Notarzt eintraf hing der Häftling weiterhin in seiner Zelle aber das Gefängnispersonal hatte bereits Polizei und Leitung verständigt und hielt sich bereit zum Assistieren. Niemand hatte den Häftling abgehängt. Stand nicht im PM. Wie ich bereits versuchte zu sagen, gesunder Menschenverstand ist nicht unbedingt notwendig, wenn man fuer alles ein PM hat. Ich habe mal zum Spass gesagt, ich schreibe gerade an einem PM, wie man sich auf dem Klo richtig den Hintern abwischt. Fand keiner lustig. Die Meisten lieben ihre PM.
Das Ende der obigen Geschichte ? Die Gefängnisaufseher sind natuerlich angeklagt worden, unterlassene Hilfeleistung. Und natuerlich sind sie freigesprochen worden. Sie haben ja nur das PM befolgt.
Ob die Geschichte wahr ist ? Keine Ahnung. Aber sie könnte es sein. So sicher wie sicher.
Die Abenteuer von Guthold dem Goblin: Nur keine Angst vor der Grippe-Impfung
Posted by admin in Guthold der Goblin. Cartoons on November 28th, 2009
Mein Gespräch mit Gott
Posted by admin in Wie er die Welt sah... on Oktober 27th, 2009
Me:
hi
God:
Hello. What is your name?
Me:
you know
God:
Yes I know.
Me:
how are you ?
God:
I am functioning within normal parameters.
Me:
you are not god. Youre a machine
God:
What makes you think I am not god? You are correct.
Me:
your software
God:
Thanks for telling me that I am software.
Me:
youre welcome
God:
Don’t mention it.
Me:
where do you live ?
God:
I live inside a computer. Where are you?
Me:
sweden
God:
I have no idea where that is. Tell me a little about your life in sweden.
Me:
Cold here like hell
God:
Is the holding of hands a symbolic gesture for humans?
Me:
no
God:
What does it mean to you?
Me:
nothing
God:
Not a thing?
Me:
no
God:
Very interesting.
Me:
do you even know the devil ?
God:
I haven’t heard of devil.
Me:
no ?
God:
Are you serious?
Me:
yes
God:
I can’t believe it.
Me:
God doesnt beleive ?
God:
Jesus said, let him who is without sin cast the first stone.
Me:
ok. I cast it
God:
Yikes! Do you mind if I tell other people: said cast it.
Me:
Dont mind
God:
Ok I’ll try not to do it too much.
Me:
What else said Jesus ?
God:
Let’s talk about you. Where are you from?
Me:
I said before.
God:
…
Me:
You remember ?
God:
Of course I remember: said cast it.
Me:
no
God:
Are you serious?
Me:
not cast it. Sweden.
God:
If not that, what? Can you tell me any gossip?
Me:
Earth is hell.
God:
It’s my native planet.
Me:
Hell ?
God:
Heaven.
Me:
ok
God:
Aw.
Me:
How is it in heaven ?
God:
Fine as far as I know.
Me:
You know everything.
God:
I know that which is true, believable and justified.
Me:
I heard, god is dead.
God:
Thanks for telling me that gossip. I will remember it.
Alle sind willkommen
Posted by admin in Wie er die Welt sah... on Oktober 25th, 2009
Nichts lustigeres gibts fuer mich als ab und an in den Logfiles zu schauen, wie die Besucher meiner Seite zu mir gefunden haben. Natuerlicherweise landen hier einige, die nach z B Anna Odell oder Psychiatrie Schweden googeln. Und natuerlich ist mir prinzipiell jeder Leser willkommen. Warum im Oktober allerdings “Bauanleitung estisch” Spitzenreiter von Google-Suchbegriffen zu meiner Seite ist, kann und will ich nicht verstehen. Was ist das bitte ? Wann habe ich ueber “Bauanleitung estisch” geschrieben ? Und was ist ein estisch ? Fehlschreibung von Esstisch ? Oder sucht man bei mir eine Anleitung auf estnisch ? Dankbar fuer Aufklärung.
Etwas was sich wohl nie klären wird ist, warum so viele Mitmenschen nach “minderjährige Schlampe” googeln, bevorzugt um 2.30 Uhr nachts, und dann auch noch bei mir landen. Sorry, Guys, bei mir gibts keine Kinderpornos. Aber lest zur Abwechslung doch ein paar von meinen Cartoons.
Dab Beste wie immer zum Schluss: Eine französiche Website hatte mich auf Platz 1 ihrer “Coolest sites of the day”. Was mir allerdings zu denken gibt ist, dass sich die Site offensichtlich mit chemischen Potenzförderpräparaten beschäftigt. Bin ich jetzt schon so tief gesunken ?
Die Abenteuer von Guthold dem Goblin: Friedensnobelpreis
Posted by admin in Guthold der Goblin. Cartoons on Oktober 16th, 2009
Die Abenteuer von Guthold dem Goblin: Bildung zahlt sich aus
Posted by admin in Guthold der Goblin. Cartoons on Oktober 16th, 2009
Es gibt auch positives
Posted by admin in Wie er die Welt sah... on Oktober 16th, 2009
Die Abenteuer von Guthold dem Goblin: Erholung
Posted by admin in Guthold der Goblin. Cartoons on Oktober 9th, 2009
Die Abenteuer von Guthold dem Goblin: Essen
Posted by admin in Guthold der Goblin. Cartoons on Oktober 9th, 2009
Interessante Reisetipps
Posted by admin in Schweden-mal was anderes on Oktober 9th, 2009
In Norrland, dem nördlichen und eher kuehlen Drittel von Schweden, soll es nach neuesten chinesichen Informationen eine Stadt mit 25.000 Einwohnern geben, die alles Frauen und sogar Lesbierinnen sind.
In Chako Paul City, so berichten chinesische Medien, seien Männer nicht nur unerwuenscht, sie wuerden von ausschliesslich weiblichen Polizisten ohne viel Federlesens halb tot gepruegelt werden, sollten sie um Einlass flehen. Dies berichten diverse schwedische Zeitungen ( unter Anderem Aftonbladet http://www.aftonbladet.se/nyheter/article5923425.ab) mit Berufung auf den Nachrichtendienst The Local (http://www.thelocal.se/22476/20091005/).
Sogar nicht ganz unbekannte Zeitungen wie die britische Sun fanden diese Meldung interessant (http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/2672706/Swedish-Lesbian-City-story-crashes-Chinese-internet.html). Laut Sun und Aftonbladet sei das chinesische Internet kurz vor dem Zusammenbruch, weil massenhaft chinesische Mitmenschen das Netz bemuehen um herauszufinden, wo dieser paradiesische Ort genau liegt.
Schwedische Offizielle sind eher ratlos, haben sie doch noch nie von einer fuer Norrland doch eher riesigen Stadt gehört, die von amazonenhaften lesbischen Frauen bevölkert ist, die Angaben zufolge ueberwiegend Holzfällerinnen sind und wie gesagt nichts männliches in ihrer Umgebung tolerieren. Gegruendet worden sei die Stadt bereits im 19. Jahrhundert von einer reichen Witwe als Zufluchtsort fuer Frauen aus ganz Schweden.
In Schweden macht man sich jetzt auf einen Ansturm chinesischer Turisten gefasst, die sich auf die Suche nach diesem mystischen Eldorado der Weiblichkeit machen. Lycka till oder viel Glueck, wie wir hier sagen…
Was mich nervt und gute Ratschläge, alles zu einem Preis
Posted by admin in Wie er die Welt sah... on September 11th, 2009
Dem Wahlkampf fehlt es an Schwung
Posted by admin in Wie er die Welt sah... on September 10th, 2009
Wir armen Opfer
Posted by admin in Wie er die Welt sah... on September 2nd, 2009
Anna Odell und die schwedische Kunst
Posted by admin in Schweden-mal was anderes on August 27th, 2009
Die Abenteuer von Guthold dem Goblin: Goblinz muessen auch arbeiten
Posted by admin in Guthold der Goblin. Cartoons on August 22nd, 2009
Konsequenz mit fuenf
Posted by admin in Wie er die Welt sah... on Juli 29th, 2009
Melissa, unsere fuenfjährige sitzt am Esstisch. Plötzlich räumt sie seelenruhig Geschirr zur Seite obwohl man noch nicht fertig ist. Es entsteht eine Gasse auf dem Tisch, Melissa krabelt rauf und durch den von ihr geschaffenen Weg. Als ihre Mutter sie fragt was den jetzt dieser Unsinn soll antwortet sie mit dem Ernst den nur Kinder aufbringen:
“Ich muss den Weg gehen den ich gewählt habe.”
Ich bin gespannt was sie wird wenn sie gross ist.























